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kaieteur landing, aufbruch
auf dem potaro
micha am steuer, neil dreht tüten
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samstag, 9.1.99
um 8 yoga auf dem edge. das schwindelgefühl läßt nach. die
übungen werden sicherer, genauer. mogendliches bad 20 m vor dem
abgrund, wie caramel schiebt sich das wasser über die kante.
porridge zum frühstück. tante pang gibt uns reiseproviant mit:
fried rice mit gemüse in plastikschüssel, und ist traurig, daß
wir ihn wieder alleine lassen. desiree holt uns mit ihrem 4 x 4
ab. im 1. gang fahren wir über das felsplateau, ihr knie
schmerzt. an der landing werden mehrere boote beladen. dann gehts
los. micha übernimmt das steuer, neil dreht tüten für uns.
schweigend und rauchend fahren wir durch die grüne wand. neil ist
angespannt, denkt an seine schürf-operation, sisi schippt wasser,
caro und micha halten sich an dem gedanken fest, daß alles
aussieht wie auf der lahn nur etwas größer und höher und wilder.
der fluss mäandert in großen bögen durch den wald vorbei
an hütten und anlegestellen. an der einzigen befestigten
uferböschung machen wir rast. neil und sisi kommen mit zitronen
und avocados zurück.
der motor streikt, neil fängt an zu
schrauben, der antriebsriemen ist ab. ein boot von der landing
sammelt uns ein und zieht uns mit bis zum nächsten camp, das erst seit
3 wochen steht. für uns gibts nen süßen kaffee und neil bekommt
hilfe für den motor. die diamantensucher erklären uns die
kleinen steinchen im kies. dann läuft der motor wieder. noch 1 1/2
stunden bis dunkelheit. es regnet. nach 45 minuten halten wir vor
einer lichtung mit hütte. "home", ruft uns neil zu.
klamotten rein, rum
raus. die nachbarn eagle und gonzales kommen vorbei . prost
auf die reise. aus den kopfhörern des walkman öttelt der reggea.
die taurus 38 spezial liegt nackt auf dem bett, daneben 8 x
munition. zur guten nacht gibts ne dicke tüte, dann die ganze
manschaft in die falle.
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