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bauxitverarbeitung in linden
rote busch piste
überquerung des essequibo
der alte dorfplatz von mahdia
der neue dorfplatz von mahdia
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montag, 4.1.99
5 uhr aufstehen, mit dem taxi zum mahdia express . mit den
goldsuchern gehen briefe und gemüse im ami schulbus über die rote
buschpiste nach mahdia. ausserdem wir beide, neil, sein bruder
andrew und neils dieselmaschine, chinesisches fabrikat der marke
jiang dong, model s195, 150 kg gewicht, 1 zylinder, 13.2 ps, neu
ca. 2100 dm. der motor soll eine pumpe antreiben, mit der kies
vom boden in einen behälter gesaugt wird. mit einer anderen pumpe
kann die gleiche maschine wasserdruck aufbauen,
um den boden aufzuwühlen, bevor er abgesaugt wird. hinterher wird der
gesammelte kies von hand mittels dreier siebe nach
diamanten durchsucht.
die ersten 100 km gehen über eine gut
ausgebaute asphaltstraße. in linden passieren wir die
bauxitmine. die polizei kontrolliert die passagierliste und
fischt uns raus. neil muß schmieren, hat den falschen schein in
der hand, der mann von der kontrolle muß mit ihm noch was
besprechen, bittet neil in die hütte. nach zwei minuten kommt
neil wieder raus, steigt in den bus "is ahl right".
überquerung des demerara. vismar, dann busch,
erst niedrig, dann immer fetter. auf feisten trucks kommen
uns die berühmten abgeholzten regenwälder entgegen.
am essequibo warten auf
die fähre. eine libelle hat sich im kühlergrill
verfangen, fällt halbtot auf den boden, wo sie bei noch
halblebendigem leibe schon von den ameisen zerlegt wird.
um 2 nachmittags kommen wir in mahdia an. wir kehren im hilo ein, neil und
andrew beim bruder. hilo in knallrosa beherbergt uns gleich
hinter den dieselgeneratoren, mit bibel und plastikeinlage im
bett. mittagsschlaf unter einem guten moskito-netz.
die erkundung von
mahdia beginnt mit schweren knochen. auf dem alten dorfplatz
spielen vier jungs fussball, segeln zwischen kühen und
kuhscheiße über die wiese. die hauptstrasse ist ca. 100 m lang.
mit holzverschlägen bebaut mündet sie in einen obelisken. die
generatoren des hilo versorgen neben dem guesthouse einen shop
und das einzige kino. "no telefon in dis area".
malariagebiet.
vor fünf jahren war der goldrausch oder goldshout, wie sie sagen,
jetzt hauen viele wieder ab. mit neil und andrew 16 banks
gepetzt. morgen holt uns justus nach kaieteur ab.
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