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montag, 25.01.99
strömender regen. justus hat für uns ein date mit david ellis,
der heute ein parcel von ca. 12 steinen zu jimmy krakowsky trägt.
zuerst müssen die steine versteuert werden. david schickt uns mit
seinem compagnon mit, einem inder, der in gt die stellung und den
funk hält, ämtergänge macht, bestellungen aus dem camp besorgt
und auf den flug schickt. es geht zum ggmc . in einem
kassenraum aus holz werden die steine ausgewogen: 8,1 karat, 150
g$ royalty pro karat=1215 g$ (12 dm) für das ganze parcel. dann
gehts zu krakowsky, middlestreet, holzhaus, 1. stock,
sicherheitsschleuse aus holz, wachmann, klimaanlage. mittels 6
kleiner siebe sortiert krakowsky zunächst die steine nach größe,
dann mit der e-waage nach gewicht. mit der lupe werden die steine
einzeln nach farbe, form und reinheit geschätzt. krakowsky, ende
40, gepflegter vollbart, wasserblaue augen, verhandlungssicher,
pickt mit den fingerkuppen die kleinen steine wie nebenbei von
seinem schreibtisch auf. einer ist mit 2,4 karat ziemlich groß,
dafür gibts 240.000 g$ (2.400 dm). das ganze parcel kauft
krakowsky für 340.000 g$, steckt die steine in eine hellblaue
tüte aus speziellem papier und die tüte in seine hemdtasche.
david bekommt die scheine in 3 1/2 packen in einer braunen
sandwich-tüte überreicht . die tüte wandert in seinen
hosenbund, gleich neben die 32er magnum. im rover erzählt david,
daß krakowsky sein parcel erstaunlich gut bewertet hatte, der
große stein war nicht sehr sauber, beim auseinanderschneiden und
schleifen können sich unliebsame überraschungen ergeben. dann
erzählt er uns, wie schwierig es ist, einen großen stein zu
verkaufen, daß die händler sich untereinander absprechen und den
preis erst zu hoch bieten, damit das parcel kaputtbieten und
schliesslich den stein unter wert einstreichen . ein
spekulatives geschäft, das hatte schon krakowsky betont. |
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