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ogle inlandflughafen


pumpe am pitch


lavrador

 

donnerstag, 21.01.99

um 7 aufstehn, yoga, 9 uhr ogle, 10 uhr abflug nach tappa. micha fliegt, dichte wolken, regen, dann durchbruch der sonne über den kumuluswolken, höhe 5500 feet, der flieger wie am seil aufgehängt.
unter uns ein winziger airstrip, 1400 feet lang, wellige, hügelige piste. justus fliegt eine runde, um zu sehen, ob tiere auf der landebahn sind. tappa liegt im potaro-gebiet, eine indische familie hält einen kleinen shop und eine dredge . justus lässt uns bis zum nachmittag dort, damit wir uns die dredge zeigen lassen können. die pumpe wird für uns angeworfen, es gibt wenig kies und viel schlamm, pork knocker haben das gebiet schon durchgegraben. die crew der dredge besteht aus indern im familienbetrieb und indianern. in der nähe gibt es ein indianerdorf, das die kundschaft für den shop bildet. die nächste schule ist in maikwak, 2 stunden zu fuß durch den busch. das land ist grün, hügelig, regen kündigt sich an, ist zu sehen und zu hören, bevor er die hütten erreicht. wir bekommen ein mittagessen, fisch mit reis und lassen uns von der köchin die regeln des damespiels erklären. als weisse figuren dienen kronkorken, die schwarzen sind fingernagelgrosse, grüne teile aus einem plastikschlappen.
gegen 3 gehen wir zum airstrip . justus kommt, bekommt ein essen und wir fliegen ab, zusammen mit der dicken debbi (200 pfund), der tochter des hauses, die ihre ferien im shop und auf der dredge verbracht hatte. es geht nach maikwak, 5 flugminuten, dort holen wir einen pork knocker und einen kranken ab. der pork knocker wird in kopinang abgesetzt, indianerkinder stehen am airstrip. wir heben wieder ab, kreuzen vor mount ayangana, fliegen über die schlucht der drei wasserfälle, unter uns grüner busch und 300 m steil abfallende felswände. es wird spät, wir müssen zurück, fliegen in 5500 fuss höhe richtung 4° nord-nordost, 140 meilen, 14 galons sprit pro flugstunde. caro fliegt, wir überqueren den essequibo, links liegt bartika, wolken, regen, rechts taucht der demerara auf, viel heller als der schwarze essequibo, dahinter die zuckerrohrfelder von kanälen umrahmt, dann die rostigen dächer von georgetown. justus übernimmt. für ogle gibt es keine landeerlaubnis, das wetter ist zu schlecht, es ist zu dunkel, ogle hat keine landebahnbeleuchtung. im instrumentenflug geht es nach timheri zurück, sonnenuntergang, schwarze regenwolken, dann die riesige, beleuchtete landebahn von timheri. die kleine mücke setzt auf.
im hangar von justus firma geht das telefon nicht und keiner hat ein taxi geschickt. justus und micha rennen durch den starken regen zum armeehangar. dort gibt es zwar ein telefon, aber auch kein auto, ein anruf in der flughafenhalle bleibt ergebnislos, justus muss selbst zur halle laufen und ein taxi organisieren. nach fast 2 stunden ist er total durchnäßt mit zwei taxis zurück, eines für debbi und den kranken, eines für uns. um 9 sind wir in gt. justus fährt zu emily, wir beiden bleiben zu hause, trinken einen rum, führen ein flaues müdes gespräch. streit ist im anzug.


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