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dienstag, 02.02.99

früh aufstehn, yoga, packen, rücksäcke im hotel gelassen, los. nochmal 10 u$ für 8.000 gulden getauscht. frühstück im torarica: patisserie mit fischpastete, ananas-taschen, nescafé, 2.500 gulden. mit einem der kleinen boote, ca. 30 leute, fahren wir auf die andere seite des flusses. lange reihen zu je 5 gestapelter orangentürme und endlose schlangen weisser minibusse. wir treffen unseren taxifahrer, den japaner, von der tour albina-par'bo. er will uns gleich eine fahrt nach new amsterdam, ein paar km entfernt, verkaufen, ist sehr freundlich zu uns. wir checken den buss nach albina aus, zurück nach paramaribo, schneller entschluss, mit dem bus um 1 an den flughafen. auf dem platz 20 amischulbusse der staatlichen linie ohne feste haltestellen. wenn der bus kommt, rennen alle los, plus ca. 30 private minibusse. micha rennt ins hotel, caro versucht den busfahrer aufzuhalten. micha kommt 1 minute zu spät, der bus ist ausverkauft, fährt los.
sengende mittagssonne, wir gehen mit unserem gepäck zu mac-roti, aardapel-ei-curry, das geld wird knapp, noch eine cola an der uferpromenade, zweiter versuch, 16:00. mit 30 minuten verspätung kommt der bus, wir rennen mit den anderen über den platz und stürmen die tür, einsteigen, los. fahrt über die käffer, 18:00 ankunft zanderij-pengel-luchthaven, der abflug ist auf 23:00 verschoben, 20 u$ pro nase flughafensteuer, travelercheque geht nicht. die taxifahrer wollen uns helfen, um 8 macht die bank nochmal auf. wir vertreiben uns die zeit auf der galerie und treffen dort einen älteren herren, surinamese, der in den 60ern in amsterdam marxistische philosophie studierte. auf der suche nach unterstützung für die befreiung von ost-timor hatte es in münster anfang der 70er ein treffen zwischen ihm und ulrike meinhof und andreas baader gegeben. micha will wissen, wie die beiden waren: baader war relaxt und ulrike theoretisch. so hatte micha sich die beiden auch vorgestellt.
in der bank bekommen wir zu einem schlechten kurs für 100 u$ gulden. wir versuchen bei den geldwechslern die gulden in u$ zurückzutauschen, die taxifahrer helfen uns, es gibt nochmal einen schlechten kurs, welcher surinamese möchte schon gulden in dollar tauschen, am schluß haben wir aus unseren 100 u$ 80 gemacht. um 11 endlich abflug. in timheri wartet ben von der gtz auf eine biologin, er nimmt uns mit nach gt, im mercedes-off-road. lachend sagt er, wir bräuchten keine scheu zu haben, das auto wäre schließlich aus unseren steuergeldern bezahlt. am starbroek market ist auch nachts um 1 leben. wir holen uns was zu essen und nehmen den minibus nach "sout".


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