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sonntag, 31.01.99
6 aufstehen, yoga, zum sms postboat, 7:30 abfahrt im 30 m langen
boot, auf dem surinam river richtung meer, dann in den cottica,
der so breit ist wie der rhein bei köln. eine landing, nichts zu
sehn, die meisten passagiere steigen aus, einschließlich einer
gruppe von holländern, 2 weitere landings, alle bis auf uns
beide, ein älteres holländisches paar und die bestazung sind von
bord. strahlender himmel, grüne wand, sonnenbad auf dem dach,
alliance, an einem creek gelegen. 13 uhr, wir steigen aus,
blühende gärten, pflanzungen, frische grapefruit und kokosnuss
vom baum, micha bekommt von 2 jungs ein schiessgerät aus bambus
und die ladung, rote blütenknospen. zurück zum boot, die 2
holländer sind auch dabei und ca. 150 weitere passagiere mit
gepäck. die holländer entpuppen sich als künstler, wir teilen
unseren proviant und bekommen 2 süsse, saftige mangos von einem
jungen surinamesen. 16:30 ankunft paramaribo. ein grosses parbo am ufer,
gebratene bananen, schrimps und schlechte pommes. mittagschlaf
bis 10. zu fuss ins sherazade, letzter abend in paramaribos jazz-
club, ca 50 qm, voll, jazz-bands von 40er bis reggea, bis 5 mit 3
holländern und rum über kommunismus & geld diskutiert. einer von
der crew fährt uns heim.
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