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starbroek market


 

dienstag, 26.01.99

steve von der englischen bande kommt zum frühstück, erzählt uns von seinem trip mit alex nach manaus, vom knoblauchschmuggel nach brasilien. in seinem schicken allrad, pechschwarz einschliesslich getönter scheiben und klima, nimmt er uns mit in die stadt. wir gehn zum reisebüro, um die tickets für trinidad und surinam abzuholen. eine aufgeregte menschenmenge drängt in den laden, eine junge frau kreischt "you are not a policeman", vier leute zerren an einer plastiktüte, der besitzer des reisebüros schreitet ein und ruft die polizei. während wir unsere tickets ausgestellt bekommen, betreten zwei uniformierte mit pistolen den laden. micha schaut sich vorsorglich nach einer deckung um, während um uns das geschrei wieder beginnt und die beiden uniformierten die verhaftung verkünden. wir bekommen unsere tickets und hauen ab. jetzt erst mal zur bank und mit frischem geld versorgen, dann zu neil, wäsche waschen. bei den rastas gegenüber gibts 1/2 bag weed (ca. 2 g) für 100 g$. im tv läuft "son-in- law", eine amerikanische stadt-gegen-land komödie, zu aufregend, anstrengend, realitätsfern. heim. mit justus und emily ins fish fries. emily und justus streiten sich wegen ihres kleinen honymoon-wochenendes ende februar, trinidad oder nicht trinidad, wer hatte zuerst die idee, wer läd wen ein, ein segeltripp mit justus freund ben nach tobago? micha mischt sich ein, will vermitteln, wir löschen das feuer mit 15 banks und gehn ins bett.


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