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alexander von humboldt


île du diable


île royale

 

samstag, 19.12.98

im morgengrauen starten wir unseren ausflug zu den îles du salut. die mitarbeiterin des kleinen reisebüros, eine junge französin, fährt uns im 9-sitzer bus nach kourou, ca. 1 std. fahrtzeit, dann nochmal 1 std. mit dem boot.
wir erreichen drei kleine, palmenbewachsene felsinseln, die größte ca. 150 x 300 m. die drei inseln sind jeweils etwa 200 m voneinander entfernt. zwischen den inseln felsen und starke strömung, weiter draußen haie, die gefängniszellen 45 x 45 cm, unbeschattete hitze und seuchen mit blick zum festland. bepflanzt wurden die inseln erst nach der vollständigen schließung der gefängnisse in den den 50ern. eine geführte tour und ein kleines museum erzählen den touristen die geschichten von gefangenen und ihren wärtern, die kaum weniger gefangene waren.
in der bucht liegt der deutsche dreimaster alexander von humboldt, auf der île st. joseph die fremdenlegion, die die inseln bei raketenstarts zu sichern haben.
aus den bäumen werfen kleine affen mit früchten nach uns, meerschweinchen tragen reife mangos weg. wir verbringen die heißen mittagstunden im schatten der cocospalmen und versuchen beharrlich aber vergeblich, eine der heruntergefallenen cocosnüsse zu öffnen. am end werden wir noch bis georgetown warten müessen, bevor wir endlich den ersehnten süßen saft zu trinken bekommen.
abends zurück nach cayenne. noch ne runde durch die wenigen bars der kleinen stadt. inzwischen kennen wir fast jede straße.


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